Minis (Arad) / Rumänien


Arad liegt im äußersten Westen des Landes und ist ein Verkehrsknoten- und Transitpunkt zwischen Ungarn und Rumänien. Dort leben etwa 173.000 Einwohner.

 

Arad 20 km von der ungarischen Grenze entfernt. Die nächstgrößeren Städte sind Timișoara (40 km), Oradea (110 km), Belgrad (200 km) und Budapest (270 km).

 

1995 haben Victoria Muscan und ihre Familie die Stadt Arad verlassen und sind in das Dorf "Minis" umgezogen. Dank des großen Grundstücks waren sie fortan in der Lage, ausgesetzte Hunde und Katzen aufzunehmen. Die aufgenommenen Tiere pflegten und ernährten sie mit ihren eigenen Ressourcen.

 

Im Jahr 2007 gründeten sie den Non-Profit-Tierschutz-Verein APAM (Animal's Protection Association Minis) in der Hoffnung, dass viele Menschen sie dabei aus Liebe zu den Tieren unterstützen, denn die Kosten waren für die Familie allein nicht mehr tragbar.

 

 

Wie in vielen Ländern besteht auch in Rumänien noch sehr viel Aufklärungsbedarf. Deshalb versuchen die vor Ort tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen, der Bevölkerung das Tierschutzgesetz näher zu bringen und die Menschen über den richtigen Umgang mit Tieren aufklären. Ein weiteres Ziel des Vereins ist es, so viele Tiere wie möglich zu retten und deren Zuwachs durch Sterilisation und Kastration zu kontrollieren.

 

Hierzu wurde im Jahr 2009 ein Katzenhaus mit Freilauf gebaut:

 

Im Jahr 2011 wurden die veralteten und baufälligen Hundegehege mit Unter-stützung des Vereins Wioca durch neue ersetzt, die auch zweckmäßige Hunde-häuser beinhalten.

So träge das Tierschutzgesetz seitens der Bevölkerung umgesetzt wird, so streng sind jedoch auch in Rumänien die Vorschriften, um als Tierschutzverein ein anerkanntes Tierheim zu haben. Nach Beendigung der Aufbau- und Umbauarbeiten unter Einhaltung der rumänischen Vorschriften ist APAM nun eines der wenigen anerkannten Tierheime.

 

Für die Zukunft ist angedacht, eine kleine Tierklinik auf dem Gelände zu errichten, um Kastrationen und Behandlungen direkt vor Ort vornehmen zu können und den Tieren den Weg in die Stadt zu ersparen.

 

Nachdem wir APAM bereits in den vergangenen Jahren immer wieder unterstützt haben, nehmen wir unsere Hilfe für diese engagierten Menschen ab März 2013 wieder auf und werden versuchen, sie auf jede erdenkliche Art und Weise zu unterstützen, denn auch dort steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen und es gibt unendlich viele Missstände.